Grundlagen Industriebodenbau aus Beton

Grundsätze im Industrie-Bodenbau

Grundsätzlich gilt:

Betonbodenplatten sind keine Bauteile in statischer Sicht im Sinne der DIN 1045, wenn folgendes zutrifft:

• die Sohle liegt vollflächig auf einer durchgehenden Tragschicht und einem tragfähigen Untergrund auf
• die Sohle trägt keine anderen statischen Bauteile
• die Sohle ist an dem Tragverhalten des Bauwerks nicht beteiligt und steift das Bauwerk auch nicht aus

ABER: in betontechnologischer Sicht sollten die Anforderungen der DIN 1045 zugrunde gelegt werden.

Die Links auf dieser Seite leiten Sie weiter zum Internetportal von “Baunetz Wissen Beton”.

Beton ein vielseitig einsetzbarer Baustoff

Beton zeichnet sich als vielfältig einsetzbarer Baustoff aus, der aufgrund seiner besonderen Eigenschaften die optischen, statischen und bauphysikalischen Anforderungen ganzheitlich erfüllen kann. Aus diesem Grund können Bauwerke komplett aus diesem Material bestehen. Mehr …

Erwünschte Nutzungseigenschaften

Die Nutzung von Industrieböden ist sehr unterschiedlich. Kompromisse in der Qualität und Ausführung reduzieren die Lebensdauer. Ärger und Folgekosten lassen sich bereits bei der Planung minimieren.

Damit die gewünschten Eigenschaften wie:

• Ebenheit
• Dauerhaftigkeit
• Rutschsicherheit
• Staubentwicklung
• Reinigungsfähigkeit
• Instandsetzungsfähigkeit

auch tatsächlich erreicht werden, bedarf es viel Know-how im Industriebodenbau. Die Experten von Condulith® unterstützen Sie von der Planung bis zur Abnahme mit der Erfahrung aus mehr als 3000 Projekten.

Regelbauweise von Industrieböden

Bauweise

Tragfähiger Untergrund (EV 2 – Wert)
Tragschicht aus Sand, Kies, Schotter etc. (EV 2 – Wert)
Sauberkeitsschicht / Gleitschicht (Folie, Bitumenbahn…)
Bewehrung (Baustahl, Fasern, unbewehrt)
Betongüte / -qualität (w/z – Wert)
Oberflächenvergütung (Hartstoffe, Kunstharze, etc.)
Fachgerechte Ausführung (geschultes Personal)

Industrie-Bodenbau Varianten

Walzbeton ist eine Weiterentwicklung des Stampfbetons. Die Verdichtung erfolgt durch Druckstöße.

Unbewehrter Normbeton ist die klassische Variante des Betons.

Faserbewehrter Beton enthält Fasern aus Stahl, Glas- oder Kunststoff, um den Baustoff Beton zu verstärken.

Stahlbewerter Beton enthält Stahl für vielerlei Einsatzmöglichkeiten.

Beanspruchung von Industrieböden

• Belastungen
– punktförmig wirkende Lasten (Gabelstapler, Regale, Maschinen)
– flächig wirkende Lasten (Paletten- u. Stückgutlagerung)

•  Physikalische Beanspruchung
– Schleifende / rollende / stoßende Beanspruchung
– Schwinden durch Austrocknung
– Temperatur (ungleichm. Abkühlen/Aufwärmen / Frost / Hitze)

• Chemische Beanspruchungen
– Säuren, Sulfate, Laugen (Angriffsgrad / Konzentration)
– Öle und Fette (organischer / mineralischer Herkunft)
– Tausalze

Unsere Experten unterstützen Sie bereits in der Planungsphase mit hilfreichen Tipps und Erfahrung aus mehr als 3000 Bauprojekten.

Betone und Zemente

Der Einsatzzweck des Industriebodens bestimmt die Rohstoffe, deren Verarbeitung und Einbau. Zwei Spezifikationen legen dies fest:

Expositionsklasse
Festigkeitsklasse

Es lohnt sich bereits in der Vorplanung einen Blick auf diese Zusammenhänge zu werfen, denn die richtige Kombination senkt Kosten und erspart zukünftigen Ärger.

Oberflächen

Der Boden soll attraktiv aussehen, haltbar und gut zu reinigen sein. Dank moderner Technik und Baustoffe kein Problem. Betonoberflächen können poliert und imprägniert oder mit einer speziellen Oberflächenschicht vergütet werden.

Zum Einsatz kommen:

• Normgerechte Hartstoffe der Gruppen A, (M), KS
• Hartstoffeinstreuungen, diese sind nicht normgerecht
• Magnesit-Estriche
• Kunstharze (Epoxi, PU)
• geglättete, geriebene Betone

Maßnahmen Entwurf und Planung

Baubesprechung Condulith Experten im Team - Massenermittlung!

Bei Condulth sitzen die Experten an einem Tisch. Bereits im Vorfeld einer neuen Baumaßnahme werden unsere Bauleiter und Material- Disponenten in die geplante Umsetzung einbezogen. So ist sichergestellt, dass die häufigsten Fehlerquellen nahezu ausgeschlossen sind. Denn Entwurfs-, Planungs- und Baufehler machen später etwa 80 % der Baumängel aus.

Qualitätssicherung bei Condulith heißt:

• Informationen werden im gemeinsamen Expertenteam ohne blockierende Bereichskompetenzen ausgetauscht.

• Know-how Transfer durch regelmäßige Fortbildungen über hausinterne Schulungen und Seminare mit externen Referenten.

• Interne Qualitätszirkel und Fehleranalysen erhöhen die Qualität und setzen neue Marktstandards.

Maßnahmen Materialprüfung

Die Überwachung der Betonqualität erfolgt in Zusammenarbeit mit renomierten Instituten und technischen Prüflaboren. So stellen wir sicher, dass Materialmängel verhindert und die Grundlagen für eine langfristige Bodensubstanz durch unsere Condulith® Industrieböden-Systeme gesichert sind.

Die Bilder geben einen Einblick in die Vorbereitung und Durchführung unserer Qualtätsprüfungs- Maßnahmen. Weitergehende Informationen finden Sie im Zement-Merkblatt Tiefbau.

Grundlagen Industriebodenbau Condulith Industrieboden Grundsätze Materialprüfung
Grundlagen Industriebodenbau Condulith Industrieboden Grundsätze Materialprüfung
Grundlagen Industriebodenbau Condulith Industrieboden Grundsätze Materialprüfung
Grundlagen Industriebodenbau Condulith Industrieboden Grundsätze Materialprüfung

Condulith® Qualität aus Leidenschaft

ist die Passion unserer Condulith® Experten. Wir tun alles, um unnötige Folgekosten durch spätere  Baumängel auszuschließen. Die Ursachen der Mängel sind in aller Regel auf folgende Gründe zurückzuführen:

• 30 % Entwurfs- und Planungsfehler
• 10 % Materialfehler
• 50 % schlechte Ausführung
• 10 % sonstige Gründe

Wie setzen von der Planung bis zur Durchführung erfahrene Experten in allen Sachen Industrie-Bodenbau ein; denn unser Interesse ist es, Gewährleistungsschäden zu reduzieren und unser Image vor Kunden und Gesellschaft zu verbessern.